Ein paar Tage calore ticinese

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Dienstag, 14. September 2021. Es ist Markttag in Sessa. Klein, aber fein soll er sein, und lokales Schmackhaftes aus der hiesigen Gegend soll da angeboten werden. Für Susanne als Gourmetköchin und Liebhaberin von einheimischer Kost ein absolutes Muss, also schnappt sie sich Arico und die Wanderschuhe sowie Rucksack und marschiert los. Für mich wird es Zeit, wieder einige Ferienimpressionen loszuwerden. Ich starte mein mit einer Tastatur ausgerüstetes Notizbuch, auch bekannt unter dem Namen Notebook, und haue in die Tasten.

Susanne ist zurück. Der Weg hinauf nach Sasso bescherte ihr schöne Eindrücke, begleitet von Wasserfällen und einer historischen Mühle, der Mulino Trezzini, während der Markt eher bescheiden ausfiel. Einige wenige Stände boten Einheimisches an, und prompt kam eine schöne, grosse, frisch am Markt zubereitete Portion Polenta di Sessa aus ihrem Rucksack zum Vorschein. Nachfolgend einige Impressionen aus Susannes Kamera.

Der Abend fällt kulinarisch, dafür mit Spätfolgen aus. Den Grund für letzteres erfahrt ihr gleich im anschliessenden Videoclip. Unser Abendessen, bestehend aus grillierten italienischen costoletta di agnello con rosmarino und Susannes mitgebrachter Polenta in Begleitung eines Tomaten-Mozzarella Salates garantiert die eben erwähnte Kulinarik, während sich Arico fast unbemerkt und auf leisen Pfoten unter den Skotti Grill schleicht und sich am heruntertropfenden Fett labt. Und die Spätfolgen? Siehe Grillformel unter dem Videoclip:

Grillformel: (Grill=schräg) + (Lamm=fettig) + (Hund=anwesend) : (Fett tropft auf Hund) = Hundefell riecht eine Woche nach Lamm

Während sich Arico mit seiner neuen Duftnote anfreundet (ja genau, das weisse Zeug auf seinem Kopf, siehe Videoclip), geniessen Susanne und ich das feine Abendessen. Gerne lade ich euch ein, mitzuessen, halt nur visuell mit den nachfolgenden Bildern. Arico hat indessen einen neuen Spitznamen gekriegt, unter uns nennen wir ihn liebevoll „Agnello“, natürlich nur so leise, dass er es nicht mitkriegt.

Übrigens, trotz mehrmaligem, sanftem Waschen riecht Agnello immer noch nicht nach Arico, wenn ihr versteht, was ich meine.

Wir sehen uns auf Seite 5, bleibt dran!